Lehrer haben einen schweren Beruf. Schüler haben schwere Aufgaben zu bewältigen. Wieso wirken beide Kräfte Permanent gegeneinander?
Lasst mich das Ausführen:
Denken wir zurück an unsere Schulzeit.
Lehrer steht an der Tafel, erklärt eine Matheformel, erläutert einen geschichtlichen Zusammenhang, ein paar Fragen werden noch beantwortet aber die meisten Köpfe dösen nur bis zum entlassenden Klingeln vor sich hin. Sehr wenig interaktiv. Ende der Stunde: schnell noch eine Hausarbeit hinterher werfen und ab nach Hause oder alternativ das Prozedere widerholen.
Zuhause: SchülerIn verzweifelt vor einer losen Blattsammlung auf dem Schreibtisch. Kleine, in verschiedenen Grautönen und von unzähligen Kopiervorgängen nahezu unkenntlich gemachte Buchstaben wollen Schulstoff abfragen. Es gibt keine Hilfestellung, keine Ansprechperson. Die Linien werden zu einem unbefriedigendem gerade noch ausreichenden Haufen beschrieben und am nächsten Tag abgegeben. Der Unterricht geht weiter, der Stoff wird ein anderer, ungewissheit ob das geschriebende vielleicht doch ein Fünkchen Richtigkeit in sich trägt- ein paar Tage später bekommt man sein Blatt zurück und damit eine feststehende Note. Nun könnte man es besser machen aber wofür noch? Dieser Forgang wiederholt sich immer wieder.
In Part 2 dann einige Lösungsansätze
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